ROBBENBUCHT , Indonesien, Raja Toba - Kaffee Crema

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Beschreibung

Ursprung: Indonesien

Region: Tobasee, Sumatra

Anbauhöhe: 1100 - 1280 Meter über NN

Produzenten: Koperasi Kopi Toba Genossenschaft, 10 Erzeugergemeinschaften

Anbauart: ökologischer Anbau, zertifiziert nach EU-Öko-Verordnung

Erntezeit: September-Mai

Sorte: Arabica

Varitäten: Red Caturra & S - Lini (S - 794)

Qualität/Bohnengrösse: Grade 1

Verarbeitung: halb trocken

Röstung: mittel bis dunkel

Tassenprofil: Fruchtig, süß, Kräuter, würzig, glatt


Indonesien hat eine 300-jährige Kaffeeanbautradition.

Auf nur etwa 10 großen der über 18000 indonesischen Inseln wird Kaffee angebaut.

Über 90 % der Kaffeeproduktion liegt in den Händen von Kleinbauern, die die Kaffeebohnen in der traditionellen halbtrockenen Aufbereitung verarbeiten. Sumatra ist die größte des Inselarchipels. Eingebettet im Barisangebirge und von Vulkanen umgeben, liegt der Lake Toba im Norden der Insel. Das Dorf Sipangan Bolon, ist das Zuhause von etwa 500 Kleinbauern der Koperasi Kopi Toba Cooperative. Die Herstellung hochwertiger Kaffees ist das übergeordnete Ziel dieser Genossenschaft. Der „Raja Toba“ ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und stetiger Verbessung der Qualtät des Kaffees.


Sumatra Kaffees sind berühmt für ihr besonderes Geschmacksprofil, geringe Säure, vollen Körper und kräftige Aromen, die oft als erdig beschrieben werden. Ein großer Teil des Aromas kommt von der Art und Weise, wie Sumatra Kaffeebohnen verarbeitet werden, der Wet-Hull-Methode , die nicht mit nass verarbeitetem Kaffee zu verwechseln ist.

Der Geschmack des typischen Sumatrakaffees polarisiert.

Indonesische Kaffees wie Sumatra werden fast immer mit der Wet-Hull-Methode verarbeitet. Wet-hulled Kaffee heißt Giling Basah in Bahasa Sprache. Der meiste Kaffee in Indonesien wird von Kleinbauern angebaut, Familien mit 100 Bäumen und einigen Hektar Land. Sie pflücken den Kaffee und lassen ihn durch eine Handkurbeltrommel laufen, die die Haut von der Frucht ablöst. Dann fermentieren sie den Kaffee, entweder in einer Plastikwanne oder einem Betontank, um die Fruchtschicht zu zerstören. Nach der Gärung über Nacht kann die Fruchtschicht weggewaschen werden und sie haben nassen Pergamentkaffee. Die grüne Bohne in der Pergamentschicht, die sie umgibt, ist immer noch mit Wasser angeschwollen. Dann nehmen sie ihren nassen Pergamentkaffee, trocknen ihn ein paar Stunden, bis er 50% Feuchtigkeitsgehalt hat und verkaufen ihn an einen Zwischenhändler oder liefern ihn in eine Mühle. Diese verarbeitet den Kaffee in einer speziellen Maschine (dem Nass-Hiller), wenn der Kaffee noch 25-35 % Feuchtigkeitsgehalt hat. Diese Maschine benutzt viel Reibung, um die fest angebrachte Pergamentschicht zu lösen und sie von den wassergequollenen grünen Bohnen zu trennen. Nun wird der Kaffee zum Trocknen ausgelegt und ist nach der Trocknung fertig aufbereitet.


Der Raja Toba wird im Trommelröstverfahren,

eine schonende, lange Röstung, die es den Kaffeebohnen ermöglicht, alle Aromen zu entfalten, geröstet.

Die Bohnen werden für diesen Kaffee mittel bis dunkel geröstet.

Er eignet sich alle für Filterkaffeevarianten, French Press. Eine schöne hasselnussfarbige Crema entwicklet sich bei Verwenung im Vollautomaten und Siebträgern.